Ransomware –
Was es ist, wie es funktioniert und wie Sie sich schützen können

  • Eine der zerstörerischsten Arten von Malware, die jährlich Schäden in Milliardenhöhe verursacht

  • Sperrt oder verschlüsselt Ihre Dateien, bis ein Lösegeld an die Angreifer gezahlt wird

  • Zielt gleichermaßen auf Privatpersonen, Unternehmen, Krankenhäuser und Regierungen

  • Vorbeugung und ein starker Virenschutz sind die beste Verteidigung

Was ist Ransomware?

Ransomware ist eine Art von Malware, die den Zugriff auf Ihre Dateien oder Systeme blockiert und für deren Freigabe eine Zahlung – in der Regel via Kryptowährung – verlangt. Nach der Aktivierung verschlüsselt Ransomware die Dateien und macht sie unzugänglich, bis das Opfer den Angreifer bezahlt.

Die Geschichte von Ransomware reicht bis in die späten 1980er Jahre zurück, als der „AIDS-Trojaner“ auf Disketten verbreitet wurde und Geldzahlungen an ein Postfach verlangte. Während frühe Versionen einfach und relativ ineffektiv waren, hat sich Ransomware seitdem dramatisch weiterentwickelt. In den 2000er Jahren begannen Angreifer, E-Mails zur Verbreitung von Infektionen zu nutzen, und Mitte der 2010er Jahre zeigten globale Ausbrüche wie CryptoLocker und WannaCry, wie zerstörerisch Ransomware sein kann.

Die heutige Ransomware verwendet starke Verschlüsselungsalgorithmen und verbreitet sich schnell über Netzwerke. Einige Varianten stehlen auch Daten und drohen mit deren Veröffentlichung, wenn keine Zahlung erfolgt (eine Taktik, die als „doppelte Erpressung“ bekannt ist). Diese Entwicklung hat Ransomware zu einer der gefürchtetsten Cybersicherheitsbedrohungen des Jahres 2026 gemacht.

Krypto-Ransomware

Verschlüsselt Dateien und verlangt eine Zahlung für den Entschlüsselungscode.

Sperr-Ransomware

Sperrt Geräte vollständig und verhindert jegliche Nutzung.

Scareware

Gibt sich als gefälschte Sicherheitssoftware aus und verlangt eine „Zahlung“ für die Entfernung nicht vorhandener Bedrohungen.

Ransomware-as-a-Service (RaaS)

Kriminelle Gruppen vermieten Ransomware an andere Angreifer.

Wie funktioniert Ransomware?

Ransomware-Infektionen folgen in der Regel einem vorhersehbaren Ablauf. Dieser Ablauf verdeutlicht, warum Ransomware so schädlich ist: Sobald Dateien verschlüsselt sind, ist eine Wiederherstellung ohne Backups nahezu unmöglich:

01

Verbreitung

Angreifer versenden Phishing-E-Mails, gefährliche Anhänge oder Links. Einige Ransomware-Programme verbreiten sich über kompromittierte Webseiten oder infizierte USB-Sticks.

02

Ausführung

Sobald diese Dateien oder Anhänge geöffnet werden, installiert sich die Ransomware selbst und beginnt mit der Verschlüsselung von Dateien oder der Sperrung des Systems.

03

Benachrichtigung

Den Opfern wird eine Lösegeldforderung angezeigt, oft mit einem Countdown-Timer.

04

Zahlung

Angreifer verlangen Kryptowährung als Gegenleistung für einen Entschlüsselungscode.

05

Nachwirkungen

Selbst wenn die Zahlung erfolgt, ist die Entschlüsselung nicht garantiert, und die Angreifer können das Opfer erneut ins Visier nehmen.

Welche Beispiele für Ransomware
gab es in der Praxis?

In den letzten Jahren haben Cyberangriffe an Umfang, Kosten und Raffinesse zugenommen. Hier sind
ein paar der bemerkenswertesten Vorfälle:

2017

WannaCry

Ein Ransomware-Wurm, der weltweit über 200.000 Computer infizierte und den Betrieb von Krankenhäusern, Unternehmen und Behörden lahmlegte. Dieser Angriff zeigte, wie schnell sich Malware weltweit ausbreiten kann, wenn sie ungepatchte Systeme ausnutzt.

2021

Colonial Pipeline

Ein Ransomware-Angriff auf kritische Infrastruktur in den USA unterbrach die Kraftstoffversorgung an der Ostküste und führte zu Hamsterkäufen und Versorgungsengpässen. Dieser Fall bewies, dass Ransomware nicht nur IT-Systeme, sondern auch die Volkswirtschaft und das tägliche Leben beeinträchtigen kann.

2023

MGM Resorts

Eine Phishing-basierte Ransomware-Kampagne zwang große Hotel- und Kasinosysteme offline und verursachte dem Unternehmen Kosten in Höhe von über 100 Millionen US-Dollar. Dies verdeutlichte, wie Ransomware ganze Branchen lahmlegen kann, die auf eine konstante Verfügbarkeit angewiesen sind.

2024

Kadokawa & Niconico

Die Ransomware „BlackSuit“ legte japanische Medienplattformen lahm und führte zu einem Daten-Leak von mehr als 254.000 Nutzern. Dieser Vorfall verdeutlichte den wachsenden Trend zum Datendiebstahl in Verbindung mit Ransomware-Erpressung.

Welche Risiken und
Auswirkungen hat Ransomware?

Ransomware hat verheerende Folgen:

Datenverlust

Eine erfolgreiche Infektion kann zu Datenverlust führen, da verschlüsselte Dateien möglicherweise nie wiederhergestellt werden können – selbst wenn die Opfer zahlen. Angreifer löschen manchmal Dateien, nachdem sie das Geld erhalten haben, sodass Unternehmen oder Einzelpersonen ohne wichtige Daten zurückbleiben.

Finanzielle Auswirkungen

Die finanziellen Auswirkungen sind enorm. Zu den Kosten zählen Lösegeldzahlungen, Ausfallzeiten, Produktivitätsverluste und Wiederherstellungskosten. Viele Lösegeldzahlungen für Ransomware belaufen sich auf Millionen von Dollar.

Betriebsstörungen

Krankenhäuser müssen möglicherweise Behandlungen absagen, Unternehmen ihre Dienstleistungen einstellen und Städte wichtige Infrastrukturorte schließen, während die Systeme wiederhergestellt werden.

Reputations- & rechtliche Konsequenzen

Die Opfer müssen mit imageschädigenden und rechtlichen Konsequenzen rechnen. Kunden können das Vertrauen verlieren, und Aufsichtsbehörden können Geldstrafen wegen mangelnder Sicherung sensibler Informationen verhängen.

Wer ist am stärksten
durch Ransomware gefährdet?

Wie kann man sich
vor Ransomware schützen?

Die Abwehr von Ransomware erfordert proaktive Sicherheitsmaßnahmen:

Verwenden Sie eine vertrauenswürdige Antivirensoftware

Erkennt Ransomware, bevor sie aktiv wird.

Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig

Speichern Sie Backups offline, damit verschlüsselte Dateien ohne Zahlung eines Lösegelds wiederhergestellt werden können.

Software häufig aktualisieren

Installieren Sie Patches, um Schwachstellen zu schließen, die von Ransomware ausgenutzt werden können.

Seien Sie vorsichtig mit E-Mails & Links

Phishing ist nach wie vor die häufigste Verbreitungsmethode.

Firewalls aktivieren

Verhindern einen unbefugten Zugriff auf Ihre Systeme.

Personal schulen

Unternehmen sollten regelmäßig Schulungen durchführen, um Mitarbeiter dabei zu unterstützen, Phishing- und Ransomware-Versuche zu erkennen.

So kann Intego Antivirus
Sie vor Ransomware
schützen

Die Antivirensoftware von Intego wurde entwickelt, um Ransomware zu stoppen, bevor sie Ihre Daten sperrt oder zerstört. Durch die frühzeitige Erkennung bösartiger Aktivitäten verhindert sie, dass Ransomware Dateien verschlüsselt oder Ihr System übernimmt.

Echtzeiterkennung

Blockiert Ransomware, sobald sie versucht, sich zu installieren oder Dateien zu verschlüsseln.

Firewall-Schutz

Verhindert, dass Angreifer Ransomware über Netzwerke verbreiten.

Systemüberwachung

Markiert verdächtiges Verschlüsselungsverhalten, das auf Ransomware-Aktivitäten hindeuten könnte.

Optimierungs-Tools

Unterstützen die Wiederherstellung der Leistung nach einem Infektionsversuch.

Automatische Updates

Halten die Ransomware-Definitionen auf dem neuesten Stand, damit auch die aktuellsten Varianten blockiert werden.

Für Mac entwickelt

Ressourcenschonend, benutzerfreundlich und für Apple-Geräte optimiert.

Häufig gestellte Fragen

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