Mit begrenzten Budgets, veralteten Abwehrmaßnahmen und weniger IT-Personal sind kleine Unternehmen bevorzugte Ziele für Ransomware- und Phishing-Angriffe. Cyberkriminelle wissen, dass diese Organisationen weniger wahrscheinlich über fortschrittliche Schutzmaßnahmen verfügen, wodurch sie leichter zu knacken sind – und oft auch eher bereit sind, ein Lösegeld zu zahlen, nur um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten.
Patientenakten, medizinische Geräte und Krankenhaussysteme sind für Hacker äußerst wertvoll. Cyberangriffe auf das Gesundheitswesen können sensible personenbezogene Daten offenlegen und sogar lebenswichtige Behandlungen verzögern, wodurch Menschenleben gefährdet werden. Regulatorische Strafen und Reputationsschäden tragen zusätzlich zu den hohen Kosten bei.
Banken, Fintech-Unternehmen und Versicherungsgesellschaften sind aufgrund ihres direkten Zugangs zu Geld und Finanzdaten unerbittlichen Cyberangriffen ausgesetzt. Von Identitätsdiebstahl und Betrug bis hin zu groß angelegten Ransomware-Kampagnen – Finanzinstitute stehen ständig unter Beschuss. Ein einziger Sicherheitsverstoß kann zu enormen finanziellen Verlusten und einem Vertrauensverlust bei den Verbrauchern führen.
Große Unternehmen sind aufgrund ihrer Größe, Markenbekanntheit und ihrer schieren Menge an Daten häufige Ziele. Cyberkriminelle sehen darin eine Gelegenheit, geistiges Eigentum zu stehlen, Kundendaten zu exfiltrieren oder Lösegeld in Millionenhöhe zu erpressen. Bei globalen Lieferketten kann eine einzige Sicherheitsverletzung Auswirkungen auf mehrere Branchen haben.
Alltägliche Nutzer, insbesondere Remote- und Hybrid-Mitarbeiter, sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Persönliche Geräte, ungesicherte WLAN-Netzwerke zu Hause und die Abhängigkeit von Cloud-Apps machen sie zu leichten Angriffszielen für Angreifer. Phishing-E-Mails, gefälschte Webseiten und Social-Engineering-Taktiken sind nach wie vor die häufigsten Methoden, mit denen Einzelpersonen kompromittiert werden.

